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X: Fachspezifische Anhänge -
Masterstudiengang Empirische Sprachwissenschaft

I. Allgemeines
II. Ziele des Masterstudiengangs und Zweck der Masterprüfung
III. Aufbau des Studiums
IV. Voraussetzungen für die Zulassung zum Masterstudiengang
V. Zulassung zur Masterprüfung
VI. Masterarbeit
VII. Bewertung der Prüfungsleistung
VIII. Module des Allgemeinen Pflichtbereichs
Pflichtmodul ES-M A1: Empirische Sprachwissenschaft – Aufbaumodul, 12 CP
Pflichtmodul ES-M A2: Wissenschaftliche Praxis, 12 CP
Pflichtmodul ES-M A3: Softskills, 6 CP
Pflichtmodul ES-M A4: Master-Thesis, 30 CP
IX. Module der Schwerpunkte
   
C) Schwerpunkt Kaukasische Sprachwissenschaft
D) Schwerpunkt Phonetik und Phonologie

Abkürzungen:

ES: Empirische Sprachwissenschaft
P: Pflichtmodul
WP: Wahlpflichtmodul
K: Kurs
Kq: Kolloquium
Pr: Praktikum
PS: Proseminar
S: Seminar
Ü: Übung
V: Vorlesung
SWS: Semesterwochenstunden
CP: Credit Points
KVV: Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis
S.: Seiten
Min.: Minuten

Mit einem + gekennzeichnete Zusätze zu den CP-Angaben in den Modulbeschreibungen betreffen den für die Modulprüfungen erforderlichen Aufwand. Die Workloadberechnung summiert Präsenzzeiten, Vor- und Nachbereitungszeiten sowie den Zeitaufwand für Prüfungen je Lehrveranstaltung.


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I. Allgemeines

Der Masterstudiengang Empirische Sprachwissenschaft vermittelt und vertieft Fachkenntnisse und Methoden, die erforderlich sind, um natürliche menschliche Sprachen mit empirischen Verfahren zu erforschen und zu analysieren. Er befasst sich mit heutigen und älteren Sprachen der Menschheit mit dem Ziel, sowohl spezifische, diese Sprachen betreffende, als auch allgemeine Aspekte von Sprache und Sprechen zu beschreiben, typologisch und historisch-genetisch zu klassifizieren und zu erklären. Die Erforschung der Sprachen umfasst dabei sowohl deren Verwendung als „gesprochene Sprachen“ in alltäglichen Kommunikationsprozessen als auch schriftliche Ausprägungsformen natürlicher Sprachen aller Arten, wobei die mit den Sprachen verbundenen literarischen Traditionen, ihre historisch-gesellschaftlichen Verwendungsbedingungen oder andere mit ihrem Gebrauch verknüpfte Phänomene berücksichtigt und thematisiert werden.


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II. Ziele des Masterstudiengangs und Zweck der Masterprüfung

Ziel des stark forschungsorientierten Masterstudiengangs ist es, die Studierenden zu selbständiger Forschung in verschiedenen Bereichen der empiriegestützten Sprachwissenschaft zu befähigen. Zu diesem Zweck verbindet er eine tiefgehende Ausbildung in verschiedenen europäischen und außereuropäischen Fremdsprachen mit den theoretischen Grundlagen und Techniken der linguistischen Analyse und Beschreibung von Sprachen und sprachlichen Äußerungsformen und setzt diese Verfahren mit damit zusammenhängenden Tätigkeitsfeldern der sprachwissenschaftlichen Forschung in Beziehung. Durch die Masterprüfung, die eine umfangreiche schriftliche Hausarbeit (Master-Thesis) einschließt, werden die Studierenden systematisch auf eine weiterführende wissenschaftliche Tätigkeit im jeweils gewählten Schwerpunkt vorbereitet.


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III. Aufbau des Studiums

1. Der Masterstudiengang umfasst neben einem allgemeinen Pflichtbereich die folgenden Schwerpunkte, von denen einer bei der Beantragung der Zulassung zum Studium zu wählen ist:

A) Afrikanische Sprachwissenschaften
B) Indogermanische Sprachwissenschaft
C) Kaukasische Sprachwissenschaft
D) Phonetik und Phonologie
E) Altaische Linguistik
F) Sprachen und Kulturen Südostasiens
G) Alteurasische Sprachen

Für jeden der Schwerpunkte setzt der Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften eine Koordinatorin oder einen Koordinator ein.

2. Die im Rahmen des Masterstudiengangs zu erwerbenden CP verteilen sich wie folgt:

Allgemeiner Pflichtbereich 30 CP
Schwerpunkt-Module 60 CP
Mastermodul 30 CP

Die einzelnen Module des allgemeinen Pflichtbereichs und der Schwerpunkte sind den folgenden Aufstellungen zu entnehmen. Das tatsächliche Angebot in den Wahlpflicht-bereichen wird für jeweils ein Studienjahr festgelegt und bekanntgegeben.

3. Das Studium kann in der Regel nur im Wintersemester aufgenommen werden.

4. Ein begonnenes Wahlpflichtmodul kann durch ein alternatives Wahlpflichtmodul ersetzt werden, wenn sich der oder die Studierende noch nicht zur Prüfungsleistung für das begonnene Wahlpflichtmodul angemeldet hat.


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IV. Voraussetzungen für die Zulassung zum Masterstudiengang

1. Die Zulassung zum Studiengang ist beim Prüfungsausschuss zu beantragen. Sie setzt den erfolgreichen Abschluss des Bachelorstudiengangs Empirische Sprachwissenschaft mit dem entsprechenden Schwerpunkt oder eines vergleichbaren Bachelorstudiengangs voraus. Über die Vergleichbarkeit entscheidet der Prüfungsausschuss. Mit dem Antrag auf Zulassung ist eine Exposé einzureichen, das Inhalt und Ziele des beabsichtigten Masterstudiums umreißt.

2. Die Zulassung zum Masterstudiengang setzt eine Mindestnote von 3,0 des Bachelorabschlusses voraus, sofern nicht für den betreffenden Schwerpunkt eine andere Regelung vorgesehen ist. Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss im Einvernehmen mit der Koordinatorin bzw. dem Koordinator des betreffenden Schwerpunkts unter Berücksichtigung des Exposés.



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V. Zulassung zur Masterprüfung

Die Zulassung zur Masterprüfung setzt Englischkenntnisse voraus, die nachgewiesen werden können durch:

a) das Abiturzeugnis oder

b) entsprechende Oberstufenzeugnisse, wobei die Benotung nicht schlechter als „ausreichend (4,0)“ bzw. fünf Punkte sein darf, oder

c) Zertifikate über erfolgreich absolvierte Sprachkurse von deutschen und/oder ausländischen Universitäten, wobei mindestens 120 Stunden Unterricht nachzuweisen sind, oder

d) Fachgutachten bzw. Lektorenprüfungen über Sprachkenntnisse, die durch Auslandsaufenthalte, Universitätssprachkurse oder im Selbststudium erworben wurden, oder

e) Zertifikate über einen anderen vom Prüfungsausschuss des FB 9 als gleichwertig anerkannten Nachweis.

Weitere, spezifische Voraussetzungen der einzelnen Schwerpunkte sind im folgenden unter den jeweiligen Schwerpunkten aufgeführt.


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VI. Masterarbeit

Die Zulassung zur Masterarbeit kann beantragt werden, wenn Module im Umfang von mindestens 75 CP erfolgreich abgeschlossen worden sind. Die Masterarbeit wird innerhalb eines Zeitraumes von 18 Wochen angefertigt und ergibt eine Leistung von 30 CP, sofern nicht für die einzelnen Schwerpunkte anderes geregelt ist.


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VII. Bewertung der Prüfungsleistung

Das Gesamturteil "mit Auszeichnung bestanden" wird erteilt, wenn sämtliche Prüfungsleistungen mit „sehr gut“ (1,0) bewertet sind.



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VIII. Module des Allgemeinen Pflichtbereichs



Pflichtmodul ES-M A1: Empirische Sprachwissenschaft – Aufbaumodul, 12 CP

Empirische Sprachwissenschaft – Aufbaumodul ES-M A1
Pflichtmodul 12 CP
Lerninhalt Das Modul behandelt allgemeine Fragestellungen der Empirischen Sprachwissenschaft, die für die wissenschaftliche Beschäftigung mit menschlichen Sprachen unabhängig vom gewählten Studienschwerpunkt von zentraler Bedeutung sind. Die Fragestellungen werden in zwei Seminaren vorgestellt und diskutiert; die TeilnehmerInnen leisten umfangreiche eigene Beiträge, die sich in je einem Referat niederschlagen. Eines der Referate wird zu einer schriftlichen Hausarbeit ausgearbeitet, die als Modulabschlussprüfung dient.
Lernziele und
Kompetenzen
Durch das Modul werden die Studierenden in die Lage versetzt, schwerpunktübergreifende sprachwissenschaftliche Probleme in wissenschaftlich angemessener Form zu beurteilen und selbständig in ihrer Arbeit einzusetzen.
Angebotsturnus zweisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahme-
voraussetzungen

keine
Prüfungsvorleis-
tungen / Leistungs-
nachweise
Leistungsnachweis A1.1: Referat (90 Min.); A1.2: Referat (90 Min.)
Modulprüfungen einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfung (Hausarbeit zu A1.1 oder A1.2, ca. 16 S.)
Modul-
beauftragte(r)
siehe KVV
Lehrveranstaltung Typ SWS CP Semester/Workload
1 2 3 4
A1.1 Emp. Sprachw. I S 2 5(+2) 150(+60)
A1.2 Emp. Sprachw. II S 2 5(+2) 150(+60)


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Pflichtmodul ES-M A2: Wissenschaftliche Praxis, 12 CP

Wissenschaftliche Praxis ES-M A2
Pflichtmodul 12 CP
Lerninhalt Das Modul vermittelt den Studierenden verschiedene Aspekte der wissenschaftlichen Praxis zur Vorbereitung auf eine entsprechende Berufstätigkeit. Es umfasst ein Kolloquium, in dem sich die Studierenden unterschiedlicher Schwerpunkte und Fächer gegenseitig über Grundlagen und Inhalte ihres Studiums informieren und fachliche Methoden diskutieren, sowie ein Praktikum, das wahlweise als Forschungspraktikum (Bearbeitung eines einschlägigen Themas) oder als Lehrtraining (Durchführung eines Tutoriums für BA-Studierende) durchgeführt werden kann.
Lernziele und
Kompetenzen
Das Modul soll die Studierenden befähigen, über Inhalte und Methoden der Empirischen Sprachwissenschaft mit Angehörigen desselben und anderer Fächer zu diskutieren und in eigenständiger Arbeit auf Forschungs- und Lehraufgaben anzuwenden.
Angebotsturnus ein- bis dreisemestrig, Beginn zum WiSe

Teilnahme-
voraussetzungen

keine
Prüfungsvorleis-
tungen / Leistungs-
nachweise
Leistungsnachweis A2.1: Referat (90 Min.)
Modulprüfungen einzelne veranstaltungsbezogene Modulprüfung zu A2.2 (schriftliche Hausarbeit, die auch in Form eines Lehrberichts abgefasst werden kann, ca. 16 S. )
Modul-
beauftragte(r)
siehe KVV
Lehrveranstaltung Typ SWS CP Semester/Workload
1 2 3 4
A2.1 Masterkolloquium Kq 2 5 150
A2.2 Praktikum Pr (2) 5(+2) 210


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Pflichtmodul ES-M A3: Softskills, 6 CP

Softskills ES-M A3
Pflichtmodul 6 CP
Lerninhalt Das Modul besteht aus Unterricht in verschiedenen "Soft Skills", die für die wissenschaftliche Tätigkeit förderlich sind (z.B. Wissenschaftliches Schreiben, Vortragspräsentation). Es besteht aus zwei Veranstaltungen, die jeweils mit einer Modulteilprüfung abgeschlossen werden.
Lernziele und
Kompetenzen
Das Modul vermittelt den Studierenden Fähigkeiten, die flankierend bei der wissenschaftlichen Arbeit zum Tragen kommen.
Angebotsturnus ein- oder zweisemestrig, Beginn zum WiSe oder SoSe

Teilnahme-
voraussetzungen

keine
Prüfungsvorleis-
tungen / Leistungs-
nachweise
zwei Studiennachweise (Teilnahme- oder Leistungsnachweise je nach Festlegung durch die Lehrveranstaltungsleitung; unbenotet)
Modulprüfungen zwei Modulteilprüfungen (je zu A3.1 und A3.2)
Modul-
beauftragte(r)
siehe KVV
Lehrveranstaltung Typ SWS CP Semester/Workload
1 2 3 4
A3.1 Soft Skills I Ü 2 2+1 90
A3.2 Soft Skills II Ü 2 2+1 90


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Pflichtmodul ES-M A4: Master-Thesis, 30 CP

Master-Thesis ES-M A4
Pflichtmodul 30 CP
Lerninhalt Das Modul besteht aus der Master-Thesis, die eine einschlägige wissenschaftliche Untersuchung aus dem Themenbereich des gewählten Schwerpunkts beinhaltet.
Lernziele und
Kompetenzen
Das Modul dient dazu, die im Laufe des Masterstudiums erworbenen Fähigkeiten wissenschaftlichen Arbeitens in schriftlicher Form zu dokumentieren
Angebotsturnus jeweils im abschließenden SoSe (18 Wochen)

Teilnahme-
voraussetzungen

mindestens insgesamt 75 CP aus den Modulen des Allgemeinen Pflichtbereichs und des gewählten Schwerpunkts müssen erworben sein
Prüfungsvorleis-
tungen / Leistungs-
nachweise
keine
Modulprüfungen schriftliche Hausarbeit (Master-Thesis)
Modul-
beauftragte(r)
Akademische Leitung des jeweils gewählten Schwerpunkts
Lehrveranstaltung Typ SWS CP Semester/Workload
1 2 3 4
keine 900


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IX. Module der Schwerpunkte

C) Schwerpunkt Kaukasische Sprachwissenschaft
D) Schwerpunkt Phonetik und Phonologie

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Letzte Änderung: 05.02.13 13:53 Diese Seite drucken
TOP MASTER FAQ's
Muss ich Termine bei den Prüfungsanmeldungen beachten?
Ja, unbedingt. Die Anmeldeter-
mine und Rücktrittstermine sind Ausschlussfristen! Innerhalb der Rücktrittsfrist können Sie ohne Begründung per Mail von der Prüfung zurücktreten. Bitte die Matrikelnummer, das Fach und die ... mehr lesen
Sind die Teilnahmevoraus-
setzungen, die in den Modulbeschreibungen stehen verbindlich?
Ja, sonst hätten die Fachver-
treter dies nicht in der Ordnung geregelt!
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